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Serhildana Şêx Seîd
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Beschreibung
Am 13. April 1925 begann das Unabhängigkeitsgericht des Ostens mit seinen Verhandlungen – ein Kapitel, das tiefe Spuren in der Geschichte Kurdistans hinterlassen sollte. Nur wenige Tage später, am 15. April, wurden Şêx Seîd und einige seiner Gefährten zwischen Muş und Gimgim (Warto), an der Abdûrrahman-Paşa-Brücke, gefangen genommen und an Osman Nûrî Paşa ausgeliefert.
Am 6. Mai brachte man sie nach Amed (Diyarbakır). Dort begann am 26. Mai der Prozess gegen sie – ein Verfahren, das beinahe einen Monat andauerte und in dem insgesamt 92 Menschen angeklagt wurden. Das Urteil fiel am 28. Juni 1925: Gegen 47 von ihnen wurde die Todesstrafe verhängt.
Einen Tag später, am 29. Juni 1925, wurden Şêx Seîd und seine Gefährten auf dem Dağkapı-Platz hingerichtet.
Doch die Prozesse endeten nicht dort. Das Unabhängigkeitsgericht blieb bis zum 7. März 1927 bestehen. In diesen Jahren wurden 5010 Menschen vor Gericht gestellt. Gegen 420 Personen wurde die Todesstrafe ausgesprochen – ein Teil der Urteile in Anwesenheit der Angeklagten, andere in Abwesenheit. Tausende weitere wurden zu unterschiedlichen Strafen verurteilt oder freigesprochen.
Die Ereignisse rund um Şêx Seîd stehen bis heute als Sinnbild für Widerstand, Erinnerung und die schmerzhaften Brüche in der Geschichte der Kurd*innen.
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Am 13. April 1925 begann das Unabhängigkeitsgericht des Ostens mit seinen Verhandlungen – ein Kapitel, das tiefe Spuren in der Geschichte Kurdistans hinterlassen sollte. Nur wenige Tage später, am 15. April, wurden Şêx Seîd und einige seiner Gefährten zwischen Muş und Gimgim (Warto), an der Abdûrrahman-Paşa-Brücke, gefangen genommen und an Osman Nûrî Paşa ausgeliefert.
Am 6. Mai brachte man sie nach Amed (Diyarbakır). Dort begann am 26. Mai der Prozess gegen sie – ein Verfahren, das beinahe einen Monat andauerte und in dem insgesamt 92 Menschen angeklagt wurden. Das Urteil fiel am 28. Juni 1925: Gegen 47 von ihnen wurde die Todesstrafe verhängt.
Einen Tag später, am 29. Juni 1925, wurden Şêx Seîd und seine Gefährten auf dem Dağkapı-Platz hingerichtet.
Doch die Prozesse endeten nicht dort. Das Unabhängigkeitsgericht blieb bis zum 7. März 1927 bestehen. In diesen Jahren wurden 5010 Menschen vor Gericht gestellt. Gegen 420 Personen wurde die Todesstrafe ausgesprochen – ein Teil der Urteile in Anwesenheit der Angeklagten, andere in Abwesenheit. Tausende weitere wurden zu unterschiedlichen Strafen verurteilt oder freigesprochen.
Die Ereignisse rund um Şêx Seîd stehen bis heute als Sinnbild für Widerstand, Erinnerung und die schmerzhaften Brüche in der Geschichte der Kurd*innen.