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Portreyên Şophiştî - 2
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Beschreibung
Nach dem Ersten Weltkrieg begann für Kurdistan eine Zeit politischer Neuordnung. Am 17. Dezember 1918 wurde in Istanbul unter der Führung von Seyid Abdulgadirê Nehri die Komela Tealîya Kurdistan (CTK) gegründet. Ihr Ziel war es, die legitimen Rechte des kurdischen Volkes zu vertreten. In kurzer Zeit entstanden Zweigstellen in Städten wie Dîyarbekir, Dêrsim, Sêrt, Xarpêt und Meletî.
Nach zwei Jahren zeigten sich innerhalb der CTK unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft Kurdistans: Ein Teil der Gründer und Verantwortlichen setzte sich für Autonomie innerhalb des Osmanischen Reiches ein, während ein anderer Teil die Unabhängigkeit Kurdistans anstrebte. Diese Spannungen führten schließlich zur Spaltung der Organisation.
Nach der Verhaftung und Auflösung der CTK entstanden neue geheime Strukturen. Die Komîteya Kurd a Erzerumê nahm ihre Arbeit im Untergrund auf und hielt Verbindung zur Komîteya Kurd a Stenbolê. Im April 1922 schlossen sich diese Komitees mit weiteren Gruppen zusammen und gründeten die Cemîyeta Îstiqlala Kurdistanê, auch bekannt als Komîteya Îstiqlala Kurdistanê. In einigen Quellen erscheint sie zudem als Komîteya Azadiya Kurdistanê (KAK) oder kurz Azadî.
Das Werk beleuchtet eine prägende Phase kurdischer Geschichte – zwischen politischer Hoffnung, inneren Debatten und dem Streben nach Selbstbestimmung.
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Nach dem Ersten Weltkrieg begann für Kurdistan eine Zeit politischer Neuordnung. Am 17. Dezember 1918 wurde in Istanbul unter der Führung von Seyid Abdulgadirê Nehri die Komela Tealîya Kurdistan (CTK) gegründet. Ihr Ziel war es, die legitimen Rechte des kurdischen Volkes zu vertreten. In kurzer Zeit entstanden Zweigstellen in Städten wie Dîyarbekir, Dêrsim, Sêrt, Xarpêt und Meletî.
Nach zwei Jahren zeigten sich innerhalb der CTK unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft Kurdistans: Ein Teil der Gründer und Verantwortlichen setzte sich für Autonomie innerhalb des Osmanischen Reiches ein, während ein anderer Teil die Unabhängigkeit Kurdistans anstrebte. Diese Spannungen führten schließlich zur Spaltung der Organisation.
Nach der Verhaftung und Auflösung der CTK entstanden neue geheime Strukturen. Die Komîteya Kurd a Erzerumê nahm ihre Arbeit im Untergrund auf und hielt Verbindung zur Komîteya Kurd a Stenbolê. Im April 1922 schlossen sich diese Komitees mit weiteren Gruppen zusammen und gründeten die Cemîyeta Îstiqlala Kurdistanê, auch bekannt als Komîteya Îstiqlala Kurdistanê. In einigen Quellen erscheint sie zudem als Komîteya Azadiya Kurdistanê (KAK) oder kurz Azadî.
Das Werk beleuchtet eine prägende Phase kurdischer Geschichte – zwischen politischer Hoffnung, inneren Debatten und dem Streben nach Selbstbestimmung.