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Lerz
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Beschreibung
Gula Strîstanka verlässt nach zahlreichen Auseinandersetzungen ihren Mann und lässt ihre beiden Kinder zurück. Von Istanbul aus macht sie sich auf den Weg und lässt sich in Diyarbakır nieder. Auf Drängen und mit der Ermutigung einer Freundin beginnt sie, einen autobiografischen Roman zu schreiben. Doch noch auf halbem Weg gelingt es ihr nicht, ihr Romanprojekt zu Ende zu führen. Das unvollendete Manuskript, das später den Titel Lerz tragen wird, gelangt in Diyarbakır in die Hände des bekannten Schriftstellers Brahîm Aram. Aram vollendet den Roman auf Grundlage des bereits Geschriebenen und lässt ihn unter seinem eigenen Namen veröffentlichen.
Dieser von zwei Schriftstellern verfasste und von literarischen Spielen geprägte Roman eröffnet durch seine vielfältigen Erzählperspektiven, seine Mehrstimmigkeit und seine verschachtelte Erzählstruktur einen Blick auf zahlreiche Bereiche unserer Gesellschaft. Mitunter übt er Kritik und führt uns in eine Auseinandersetzung mit Fragen wie der Entführung, Ermordung und Unterdrückung von Frauen; der männlichen Vorherrschaft, der Familie und der Gesellschaft; den Widersprüchen und Spaltungen zwischen Parteien und ihren Anhängerinnen und Anhängern; religiös-nationalen Konflikten; der Tätigkeit als Dorfschützer und dem Gang in die Berge; Lesegruppen, Gemeinschaften und den Kreisen der Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
Pîro lädt die Leserinnen und Leser dazu ein, Lerz während der eigenen Lektüre zugleich neu zu schreiben.
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Gula Strîstanka verlässt nach zahlreichen Auseinandersetzungen ihren Mann und lässt ihre beiden Kinder zurück. Von Istanbul aus macht sie sich auf den Weg und lässt sich in Diyarbakır nieder. Auf Drängen und mit der Ermutigung einer Freundin beginnt sie, einen autobiografischen Roman zu schreiben. Doch noch auf halbem Weg gelingt es ihr nicht, ihr Romanprojekt zu Ende zu führen. Das unvollendete Manuskript, das später den Titel Lerz tragen wird, gelangt in Diyarbakır in die Hände des bekannten Schriftstellers Brahîm Aram. Aram vollendet den Roman auf Grundlage des bereits Geschriebenen und lässt ihn unter seinem eigenen Namen veröffentlichen.
Dieser von zwei Schriftstellern verfasste und von literarischen Spielen geprägte Roman eröffnet durch seine vielfältigen Erzählperspektiven, seine Mehrstimmigkeit und seine verschachtelte Erzählstruktur einen Blick auf zahlreiche Bereiche unserer Gesellschaft. Mitunter übt er Kritik und führt uns in eine Auseinandersetzung mit Fragen wie der Entführung, Ermordung und Unterdrückung von Frauen; der männlichen Vorherrschaft, der Familie und der Gesellschaft; den Widersprüchen und Spaltungen zwischen Parteien und ihren Anhängerinnen und Anhängern; religiös-nationalen Konflikten; der Tätigkeit als Dorfschützer und dem Gang in die Berge; Lesegruppen, Gemeinschaften und den Kreisen der Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
Pîro lädt die Leserinnen und Leser dazu ein, Lerz während der eigenen Lektüre zugleich neu zu schreiben.