Buchdetails
Dengbêj Huseyno ( Antolojiya Dengbêjan-3)
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Beschreibung
Wenn es um die Definition der Dengbêj-Kunst und die Entschlüsselung der Kilam geht, bleibt vieles unausgesprochen. Die Aufgabe, diese Erzählungen neu zu lesen, zu deuten und ihre verborgenen Ebenen freizulegen, fällt heute den Schreibenden und Forschenden zu. Für viele Menschen mögen die Kilam der Dengbêj*innen vor allem Musik und Gesang sein – doch wer sich mit Sprache und Literatur beschäftigt, kann sie nicht nur als bloße Lieder betrachten. In ihnen liegen Geschichten, Bilder, Metaphern und Erinnerungen verborgen.
Gerade deshalb gehört das Sammeln, Bewahren und erneute Lesen der mündlichen kurdischen Literatur zu den wichtigsten kulturellen Aufgaben der Gegenwart. In den Kilam leben Erzählungen weiter, die über Generationen hinweg getragen wurden.
Dengbêj Huseyno beschreibt sich selbst mit den Worten:
„Der Stil und die Melodie von Reso, die Harmonie von Şakiro – und meine Stimme.“
Und tatsächlich liegt die besondere Kraft Huseynos in seiner eindringlichen, hohen und brennenden Stimme. Es wirkt beinahe so, als würden in seiner Kehle keine Stimmbänder schwingen, sondern ein Feuer brennen, aus dem die Worte mit Schmerz und Sehnsucht hervortreten.
Seinen Stil formte Huseyno aus den traditionellen Klageliedern und Wiegenliedern der Frauen. Mit seiner kraftvollen Stimme und einer Erzählweise, die stark von weiblichen Ausdrucksformen geprägt ist, erschuf er einen eigenen Stil innerhalb der Dengbêj-Kunst – eine Ausdrucksform, die sich kaum nachahmen lässt.
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Wenn es um die Definition der Dengbêj-Kunst und die Entschlüsselung der Kilam geht, bleibt vieles unausgesprochen. Die Aufgabe, diese Erzählungen neu zu lesen, zu deuten und ihre verborgenen Ebenen freizulegen, fällt heute den Schreibenden und Forschenden zu. Für viele Menschen mögen die Kilam der Dengbêj*innen vor allem Musik und Gesang sein – doch wer sich mit Sprache und Literatur beschäftigt, kann sie nicht nur als bloße Lieder betrachten. In ihnen liegen Geschichten, Bilder, Metaphern und Erinnerungen verborgen.
Gerade deshalb gehört das Sammeln, Bewahren und erneute Lesen der mündlichen kurdischen Literatur zu den wichtigsten kulturellen Aufgaben der Gegenwart. In den Kilam leben Erzählungen weiter, die über Generationen hinweg getragen wurden.
Dengbêj Huseyno beschreibt sich selbst mit den Worten:
„Der Stil und die Melodie von Reso, die Harmonie von Şakiro – und meine Stimme.“
Und tatsächlich liegt die besondere Kraft Huseynos in seiner eindringlichen, hohen und brennenden Stimme. Es wirkt beinahe so, als würden in seiner Kehle keine Stimmbänder schwingen, sondern ein Feuer brennen, aus dem die Worte mit Schmerz und Sehnsucht hervortreten.
Seinen Stil formte Huseyno aus den traditionellen Klageliedern und Wiegenliedern der Frauen. Mit seiner kraftvollen Stimme und einer Erzählweise, die stark von weiblichen Ausdrucksformen geprägt ist, erschuf er einen eigenen Stil innerhalb der Dengbêj-Kunst – eine Ausdrucksform, die sich kaum nachahmen lässt.